FSJ über „netzwerk-m“

Zu netzwerk-m gehören Jugendmissionswerke, theologische Ausbildungsstätten und sozial missionarische Werke (z.B. Schulen & Gemeinden). netzwerk-m ist anerkannter Träger für ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ).

Ein FSJ im netzwerk-m zu absolvieren, bedeutet immer, ein christliches Werk zu unterstützen, z.B. ein Altenheim, ein Krankenhaus, eine Bibelschule oder eine christliche Schule. In ganz Deutschland gibt es etwa 200 Einsatzstellen.

Als FSJler erlebt man sein Jahr in einer selbst ausgesuchten Einsatzstelle. netzwerk-m bietet Freiwilligen eine Unterkunft und Verpflegung, wenn sie nicht in der Nähe der Heimat eingesetzt sind.

Ein FSJ ist dafür da, um herauszufinden, ob man für die Arbeit im sozialen Bereich geeignet ist. Um ein FSJ absolvieren zu können, muss man lediglich zwei Voraussetzungen erfüllen: man muss seine Schulpflicht erfüllt haben und man darf nicht älter als 26 Jahre sein.

Ein FSJ dauert zwischen sechs und 18 Monate. Wenn man sein FSJ für ein Jahr absolviert, hat man 27 Urlaubstage und bekommt ein Taschengeld.

Zu einem FSJ gehören auch 25 Bildungstage. Die Ziele, die man sich setzen sollte sind: Entfaltung und Stabilisierung der eigenen Persönlichkeit, Kritik-, Team- und Kooperationsbereitschaft und religiöse Bildung (Reflexion des eigenen Glaubens).

Die Erwartungen sind klar. Man muss motiviert an die Sache rangehen und sich auf andere Menschen einlassen. Vorher sollte man sich gut überlegen, ob man es wirklich durchziehen und nicht sofort abbrechen möchte, nachdem man es ein bis zwei Monate gemacht hat.

Interview

Hallo, ich heiße Jessica Krieger und bin 19 Jahre alt. Nachdem ich mein Abitur am Städtischen Gymnasium Porta Westfalica gemacht habe, habe ich mich dazu entschieden, ein FSJ an der FES Minden zu machen.

Jesica Krieger

Hallo, ich bin Tim Wall und 18 Jahre alt. Ich habe mein Abitur am Besselgymnasium in Minden gemacht und wollte danach gerne ein FSJ machen.

Tim Wall

Warum machst du ein FSJ?

Jessica: Nach dem Abitur wusste ich nicht genau, in welche berufliche Richtung ich gehen wollte. Also habe ich mich dazu entschieden, ein FSJ zur Überbrückung und Orientierung zu machen und um Einblicke in den Beruf des Lehrers zu bekommen, damit ich anschließend entscheiden kann, ob ich diesen Beruf ausüben möchte.

Tim: Ich mache ein FSJ, weil ich mich nach meinem Abitur noch nicht über meinen Werdegang entschieden hatte und ein Jahr Zeit haben wollte, um meine Stärken und den Arbeitsalltag näher kennenzulernen.

Wie bist du dazu gekommen ein FSJ bei netzwerk-m zu machen?

Jessica: Ich wollte während des FSJs im Glauben und auch persönlich wachsen. Dazu bietet netzwerk-m eine gute Möglichkeit. Gerade auch auf den Seminaren.

Tim: Ich kannte die Schule und wollte sehr gerne mit Kindern arbeiten. Dass netzwerk-m die FSJler bei der FES verwaltet, wusste ich nicht.

Wie waren die Seminare? Haben sie dich weiter gebracht?

Jessica: Die Zeit bei den Seminaren habe ich sehr genossen. Ich habe viele neue und gute Freunde gefunden, mit denen ich noch immer Kontakt habe. Die Tage sind gut gestaltet. Man hat einen guten Ausgleich von guten Workshops und Freizeit. Die Mitarbeiter haben immer ein offenes Ohr und man erlebt, dass es für sie nicht nur ein Job, sondern auch eine Herzensangelegenheit ist. Auch in der Beziehung zu Jesus haben die Seminare mich weiter gebracht.

Tim: Auf den Seminaren habe ich viele neue Leute kennengelernt. Besonders auf dem Zentralseminar gab es interessante Workshops und überraschenderweise wurden auch viele geistliche Themen bearbeitet. Ich würde schon sagen, dass ich viel davon mitgenommen habe.

Was hat dich dazu bewogen ein FSJ an der FES Minden zu machen?

Jessica: Ich wollte gerne vor meinem Studium ein FSJ machen, um herausfinden zu können, ob der Beruf des Lehrers was für mich ist. Dazu bot sich die FES gut an, weil ich gerne in einer christlichen Einrichtung tätig sein wollte.

Tim: Wie gesagt, ich kannte die FES schon aus Kindheitstagen. Ich war Schüler an der FES Haddenhausen. Nach der Schule suchte ich also eine FSJ Stelle und hatte das Ziel eine Stelle zu finden, an der ich viel mit Kindern in Kontakt bin. Diese fand ich an der Grundschule Minderheide, an der ich an vier Tagen in der Woche arbeite.

Was sind deine Aufgaben? Kannst du darauf Einfluss nehmen, was du machst?

Jessica: Meine Aufgaben in der Schule sind vielfältig. Die meiste Zeit begleite ich die Lehrer im Unterricht, aber auch im Sekretariat, in der Bücherei oder bei der Hausaufgabenbetreuung helfe ich gerne mit. Außerdem finde ich es toll, dass ich die Möglichkeit habe, meine Wünsche zu äußern und meine Fähigkeiten mit einzubringen.

Tim: Ich betreue die Kinder, bereite Unterrichtsmaterialien vor, bin die Pausenaufsicht, gehe mit in den Unterricht oder erledige Aufgaben im Sekretariat der Schule. Ich bin also überall da tätig, was in der Schule so zu tun ist. Ich habe einige feste Stunden in der Woche, in denen ich mit in den Unterricht gehe, habe aber auch meistens freie Stunden, in denen ich mir Aufgaben suche. Außerdem bekomme ich auch Aufgaben vom Sekretariat. Nach Schulschluss bin ich dann in der Nachmittagsbetreuung und helfe den Kindern bei den Hausaufgaben.

Wie hat das FSJ dein Leben geprägt (und was wirst du mitnehmen)?

Jessica: Durch mein FSJ habe ich gemerkt, dass es ein Jahr des Wachsens an Aufgaben und Verantwortung für mich und andere ist. Ich habe viel über mich, meine Beziehung zu anderen und meiner Beziehung zu Jesus gelernt und nachgedacht. Die Kollegen sind sehr nett, ich habe Spaß mit den Schülern und ich fühle mich sehr wohl in meiner Einsatzstelle.

Tim: Ich bin definitiv selbstbewusster geworden. Bei der Arbeit mit Kindern wächst man aus der Sicht eines Schülers in die Sicht eines Lehrers, zu dem die Schüler jetzt hochschauen, obwohl ich nur 1,65 m groß bin. Das ist dann der Vorteil einer Grundschule.

Für das aktuelle Schuljahr haben wir noch 3 freie Stellen für das FSJ an der FES Minden zu vergeben.

Interesse an einem FSJ an der FES Minden?
Dann bewirb dich möglichst zeitnah, und schicke deine Bewerbung an folgende E-Mail Adresse:

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Weitere Informationen

ww.netzwerk-m.de

www.deinjahr.org

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