Mama Massai zu Besuch

Angelika Wohlenberg-Kinsey mit Massai auf Vortragsreise an der FESM in Minden

Am vergangenen Montag, dem 08.06.2015, hielt Angelika Wohlenberg-Kinsey, auch bekannt als Mama Massai, erstmalig einen Vortrag über ihre Arbeit an der FESM in Minden. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler der FES Grundschulen (Haddenhausen und Minderheide) und der FES Gesamtschule, sowie des FES Gymnasiums erlebten Mama Massai und ihre Begleiter, echte Massaimänner und Massaifrauen aus Tansania in ihrer traditionellen Tracht und mit viel Schmuck.

 

Angelika Wohlenberg-Kinsey erzählte von ihrer Kindheit als Pastorentochter aus Breklum und wie sie im Alter von acht Jahren sich in einem Missionsgottesdienst angesprochen fühlte, nach Afrika zu gehen. 1983 mit 27 Jahren erfüllte sich die ausgebildete Krankenschwester und Hebamme diesen Herzenswunsch und reiste nach Tansania aus. Mit Witz und Humor erzählte Angelika, wie die Massaikinder vor ihr wegrannten, weil sie sie wegen ihrer langen blonden Haare für ein wildes Tier hielten. Für viele Massai war sie die erste weiße Frau, die sie sahen, und es dauerte viele Jahre, bis das Vertrauen aufgebaut war. IMG 9567Angelika baute einen rollenden Gesundheitsdienst auf und war unermüdlich unterwegs, um möglichst vielen Massai zu helfen. Sie war entsetzt über die Zustände, unter denen diese lebten, und fing an, bei ihnen Aufklärungsarbeit in Sachen Körperhygiene und gesunde Ernährung zu leisten. Sie erzählte ihnen auch vom christlichen Glauben und stellte immer wieder mit Erstaunen fest, wie Jesus Christus das Leben dieser Menschen veränderte. Vor allem Massaimänner, die Christen geworden waren, hörten auf, ihre Ehefrauen und Kinder als Eigentum zu betrachten und zu misshandeln, ließen ihre Töchter nicht mehr beschneiden und zwangsverheiraten und versorgten ihre Familien mit Lebensmitteln.

Diese lebendige Freude konnte man auch den sechs Massai ansehen, die Angelika begleiteten. Isaak, Jona, Chris, Rebekka, Rahema und Nembua sangen mehrere fröhliche christliche Lieder in Kimassai und Kisuaheli und tanzten dazu. Für die Kinder gab es auch ein lustiges Puppentheater. Auch zeigte Angelika Wohlenberg-Kinsey einen Film über die Massai und über ihre Arbeit in Tansania, sowie eine Fotopräsentation mit einigen spannenden Begegnungen mit Löwen und Krokodilen. Abschließend gab es noch die Möglichkeit, sich mit den Massai fotografieren zu lassen.

Wer gern mehr über das Hirtenvolk der Massai und die Arbeit von Angelika Wohlenberg-Kinsey erfahren möchte, kann sich auf der Website www.massai.org informieren.

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